18 JAHRE FREILICHTTHEATER AUF DER SCHLEIPFENMUEHLE........


........alles begann eigentlich mit Ritter Ruhenstein. Von ihm lasen wir, als wir vor 18 Jahren auf der Schleipfenmühle einzogen. Und so liessen wir ihn 1994 ein Fest für viele berühmte Zeitgenossen geben. Es kam zum Beispiel Wilhelm Tell, Merlin oder auch Robin Hood, dessen mitgebrachte Eibe seit damals auf dem Burghügel wächst. Dann reisten wir in ähnlicher Art über 1517 nach 1796, lernten manch sogenannt berühmten Zeitgenossen aus der Geschichte kennen, um uns dann langsam von 1897 bis 1900 dem Jahrtausendwechsel zu nähern. Darauf übersprangen wir grosszügig unsere Zeit und drehten Stardream, einen Film durchs All mit Landung auf der Erde zum Schluss. Das Ende des Jahres 2000 schliesslich brachte den Gästen des Hotel intergalaxial die einmalige Möglichkeit, als Ziffern ins Reich der Mathematik zu reisen. 2001 war frei nach www. Sheakespeare der midsummernightdre@m zu sehen und im Jahr 2002 wandten wir uns mit 1001+1001 der Wirklichkeit zu. Und da es nicht mehr zum Beginn des Kongresses über die Zukunft der Wirklichkeit kam, folgte das grosse Ereignis 2003 mit dem Theater mixed feelings: die endlich eingetroffenen Kongressteilnehmer halfen mit ihren Zugaben Liebe, Neugier, Angst, Kälte, Hoffnung, Schwindel... eine Gefühlssuppe zu kochen, die am Schluss allen serviert wurde. 2004 liess wunderbar new city eine ganz neue Stadt sehen, in welcher sich eine seltsame Begabung ausbreitet: Nebst den Stadtbewohnern und Personen aus anderen Zeiten und Welten tauchen plötzlich Wesen aus Geschichten auf. Dazu trug die Leseratte einiges bei. Im Juni 2005 folgte das Hotel am Ende des Universums. Darin geht es um die Suche nach dem Kristall mit der letzten neuen Geschichte. Dieser Kristall wird darauf aber von der Netzspinne geraubt und 2006 versuchen verschiedene Gruppen im Lauf der Dinge den Kristall zurückzuholen. Die Spinne aber speiste den digitalen Inhalt der Geschichte bereits in ihr Netz ein und so entstand bis 2007 in die letzte neue Geschichte ein neues Land im cyberspace mit der Hauptstadt Ideapolis. In dieser Stadt wachsen alle Ideen auf, bevor sie unter die Menschen gelangen. Es ist ein paradiesischer Ort mit einer wunderbaren Königin und man trifft dort uralte Ideen an wie die Freiheit, die Wahrheit, die Schönheit, die Sklaverei und viele mehr. Im Theater von 2008, reality und cyberspace scheinen für immer voneinander getrennt, hatte man Gelegenheit selbst in ideapolis.ch zu weilen, am grossen Netzozean zu liegen, den genialen Materiecompiler zu erleben usw. Das Theater von 2009 hiess wie es weiter geht. Man erlebte den Kongress der Mächtigen über Wasser, Biotechnik, Schönheit, Kultur, Information und Bodenschätze in ideapolis, wo sich alles etwas änderter, da die Königin verreist war und ihre Tochter keine Anstalten machte ihre Prinzessinnenpflichten ernst zu nehmen. Sie hielt sich sogar eine Ratte... .So hiess es im Jahr 2010 ...and the show must go on. Wir hatten deapolis verlassen und uns den verschiedenen Stadtteilen von "new city" angenommen. Da gab es zum Beispiel das Hafenviertel, wo junge Menschen (auch die Prinzessin aus Ideapolis!) in kreativer Armut lebten, Neu-Shanghai, wo ganz neue Technologie entstand und auf dem Ozean New Atlantis, ein riesiges Kreuzfahrtschiff für die ganz reichen Bewohner. 2011 Traumzeit knüpft nur noch in einem Punkt an die Theater-Vergangenheit an: Die Idee, um die es unter anderem geht, stammt aus Ideapolis, und die damalige Königin erachtete es als zu gefährlich, sie unter die Menschen zu bringen. Alles weitere spielt sich im Neuland ab! Es ist sozusagen eine richtig neue Geschichte!